Argentinische Delegation zu Gast in der Gemeinde Hosenfeld / Hinweise erbeten

Neue Freundschaft mit Bürgermeister aus Santa Anita geschlossen

Am Freitag, 12.05.2017 besuchten Bürgermeister Horacio Cesar Amavet aus der Gemeinde Santa Anita zusammen mit seiner Gattin, dem Unternehmer Fernando Javier Diaz, Konsul Esteban Morelli und sein Mitarbeiter Christian Bauer vom argentinischen Generalkonsulat Frankfurt unsere Gemeinde.

Doch woher stammt diese Verbindung? Aufklärung bietet hier ein kurzer Blick in die Vergangenheit. Die argentinische Gemeinde Santa Anita, welche etwa 300 km nordöstlich von Buenos Aires liegt und ca. 2.000 Einwohner zählt, wurde im Jahr 1900 vor allem von wolgadeutschen Einwanderern gegründet. Ebenso hatten Menschen aus dem Vogelsberg, wohl auch aus unserer Gegend, ihre Heimat verlassen und sich in Santa Anita angesiedelt.

 

Dies hatten Recherchen von Bürgermeister Amavet ergeben, der zurzeit mit anderen argentinischen Kollegen und Unternehmern Deutschland besucht, unter anderem Frankfurt und München. Als er erfuhr, dass Hosenfeld nur etwa 100 Kilometer von Frankfurt entfernt liegt, vereinbarte er über das Generalkonsulat in Frankfurt bei Bürgermeister Peter Malolepszy einen Kurzbesuch mit einer kleinen Abordnung, die dann am Freitagmittag für ein paar Stunden in unserer Gemeinde verweilte.

 

Im Rahmen des kleinen Empfangs im Bürgerhaus Hosenfeld waren auch der Vorsitzende der Gemeindevertretung Rheinhold Hasenauer, Mitglieder des Gemeindevorstands sowie Ortsvorsteher Ernst Rützel anwesend. In entspannter Atmosphäre wurden die Delegation in der Gemeinde Hosenfeld begrüßt, Informationen sowie Gastgeschenke ausgetauscht und erste Gemeinsamkeiten und Unterschiede festgestellt. So sind in Santa Anita noch heute Ausdrücke aus dem „Platt“ wie bspw. „Remmelkoche“oder „Dreckschippchen“ bekannt.

 

Nach Unterzeichnung einer „Absichtserklärung für die Entwicklung einer Freundschaft“und dem Eintrag der Gäste in das „Goldene Buch“ der Gemeinde zeigte Bürgermeister Peter Malolepszy den Gästen Hosenfeld und seine Ortsteile.

 

Unter anderem standen ein Besuch des Säge- und des Pelletswerks in Hainzell auf dem Programm. Die Gäste zeigten sich äußerst begeistert von der Gemeinde Hosenfeld und genossen sichtlich ihren Aufenthalt hier. Seinen Abschluss fand der Besuch in der historischen Stegmühle in Hainzell. „Wir hatten einen regen Austausch und ein sehr angenehmes Miteinander“, so Bürgermeister Malolepszy, der noch am gleichen Tag von den Gästen zu einem Gegenbesuch nach Santa Anita eingeladen wurde.

 

Beide Seiten waren sich einig, dass die Beziehung über das Ferienarbeitsaufenthalts-Programm „Working Holiday“ vertieft werden sollte. Es handelt sich dabei um ein staatliches Abkommen zwischen Argentinien und Deutschland, das für 18- bis 30-Jährige gilt, die ihre Ferien im fremden Land verbringen möchten und den Aufenthalt durch zeitweises Arbeiten finanzieren.

 

Im Rahmen der Entwicklung weiterer freundschaftlicher Beziehungen wäre es interessant zu erfahren, in welchen Familien Verbindungen nach Argentinien bestehen. Wer Hinweise oder Anhaltspunkte dazu geben kann oder sich für das Ferienarbeitsprogramm interessiert, ist aufgerufen, sich bei der Gemeinde Hosenfeld zu melden. Wir würden uns freuen, wenn dadurch alte Verbindungen entdeckt und neue Beziehungen geknüpft werden könnten.

 

Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an das

 

Bürgerbüro der Gemeinde Hosenfeld

Steffen Buchholz

Tel.: 06650 – 9620-29

E-Mail: sb@gemeinde-hosenfeld.de

Gemeindeverwaltung Hosenfeld

Kirchpfad 1
36154 Hosenfeld

Telefon: 06650 - 9620-0
Telefax: 06650 - 9620-30
E-Mail: kontakt@gemeinde-hosenfeld.de

Außenstelle Bauabteilung:

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Sprechzeiten:

Montag – Freitag: 08:00 – 12:00 Uhr

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Zudem erreichen Sie außerhalb unserer Sprechzeiten:

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