Meilenstein in der Zusammenarbeit

Bürgermeister unterzeichnen Verträge für gemeinsame Personalservicestelle

vordere Reihe (von links):

die Bürgermeister Matthias Kübel (Bad Salzschlirf), Peter Malolepszy (Hosenfeld), Christian Henkel (Flieden) und Werner Dietrich (Großenlüder)

hintere Reihe (von links):

die 1. Beigeordneten Karl Schüler (Bad Salzschlirf), Hubert Kasseckert (Hosenfeld), Winfried Happ (Flieden) und Anita Pecka (Großenlüder)

Foto: Corinna Hiss (Fuldaer Zeitung)

Nach der erfreulichen Zustimmung aller vier Gemeindevertretungen zur Zusammenlegung des gesamten Aufgabenbereichs der Personalverwaltung der Gemeinden Bad Salzschlirf, Flieden, Großenlüder und Hosenfeld am 28. und 29. Juni 2017, wurden die Verträge hierzu am 3. August 2017 im Bürgerhaus Hosenfeld gemeinsam unterzeichnet. Dies ist ein weiterer Meilenstein in der interkommunalen Zusammenarbeit und der Startschuss für die Umsetzung des Projekts.

Da verpflichtende Verträge in den Gemeinden vom Bürgermeister und einem weiteren Mitglied des Gemeindevorstands unterschrieben werden müssen, war auch die Anwesenheit der jeweils 1. Beigeordneten der vier Kommunen erforderlich. Hosenfeld war von Bürgermeister Peter Malolepszy und dem 1. Beigeordneten Hubert Kasseckert vertreten.

 

Die öffentlich-rechtliche Vereinbarung sieht vor, dass der Aufgabenbereich der Personalangelegenheiten ab 1. Januar 2018 in der gemeinsamen Personalservicestelle im Rathaus der Gemeinde Großenlüder wahrgenommen wird. Jede Gemeinde entsendet dafür jeweils eine Mitarbeiterin bzw. einen Mitarbeiter mit einem bestimmten Zeitanteil nach Großenlüder. Typische Aufgaben sind unter anderem die monatliche Personalabrechnung, Personaleinstellungen, Krankheits- und Urlaubsverwaltung oder die Betreuung der Auszubildenden und Praktikanten.

 

Da es sich um einen sogenannten „Back-Office-Bereich“ - das heißt um rein verwaltungsinterne Aufgaben - handelt, werden die Bürgerinnen und Bürger keinerlei Einschränkungen dadurch haben.

 

Für die interkommunale Zusammenarbeit gewährt das Land einen einmaligen Zuschuss von 100.000 Euro (25.000 Euro je Gemeinde), der unter anderem für die Ausstattung und Einrichtung der Servicestelle mit Büromöbeln und EDV verwendet wird. Dafür ist jedoch eine dauerhafte Kosteneinsparung von 15 Prozent gegenüber dem bisherigen Aufwand jeder Gemeinde nachzuweisen. Dies wird durch Stundenreduzierung und Synergieeffekte herbeigeführt. Neben dieser Kosteneinsparung versprechen sich die vier Gemeinden auch eine Qualitätssteigerung und bessere interne Vertretungsmöglichkeiten.

 

Es ist im Landkreis Fulda das erste und weitreichendste Projekt in diesem Bereich. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Start und werden zu gegebener Zeit erneut darüber berichten.

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