Was das Auge nicht sieht - kann eine Wärmebildkamera sichtbar machen

Gemeinde Hosenfeld investiert in Schutz der Bevölkerung

Personen im dichten Rauch zu finden ist für die Feuerwehrleute oft schwer, Brandherde hinter Verschalungen oder im Rauch ebenso. Befindet sich jemand in einem verrauchten brennenden Gebäude zählt jede Minute, die Personen aus dem oft tödlichen Brandrauch raus und ins Freie zu bringen. Dem menschlichen Auge sind hier Grenzen gesetzt, Wärmebildkameras dagegen entdecken,was das Auge nicht sehen kann. Somit können Feuerwehren den Betroffenenschneller und gezielter helfen.

 

Aus diesen Gründen hat die Gemeinde Hosenfeld für die Feuerwehr eine Wärmebildkamera vom Typ Flir K45 im Wert von 3.600 Euro angeschafft. Diese übergab Bürgermeister Peter Malolepszy offiziell an die Feuerwehren im Rahmen der Wehrführerausschusssitzung.

Eine Wärmebildkamera hat aber noch viel mehr Einsatzmöglichkeiten:

  • Die eigentliche Brandstelle kann im Brandrauchschneller ausfindig gemacht werden, somit lassen sich Wasserschäden vermeiden.
  • Suche nach Brandnestern und hohen Temperaturen um somit unnötiges Öffnen von Wänden und Decken vornehmen zu müssen, damit kann der Sachschaden am Gebäude minimiert werden.
  • Personensuche nach einem Verkehrsunfall: wenn unklar ist, wieviel Personen im Fahrzeug waren. Anhand der Restwärme an den Sitzen kann dies festgestellt werden.
  • Generell hilft eine Wärmebildkamera bei Personensuche, vor allem bei Kälte und Dunkelheit.
  • Lokalisieren von Bränden mit Fahrzeugen alternativen Energien wie Lithium Akkus, Hybrid Antriebe, Gasttanks, etc.
  • Kontrollieren von Tanks, Akkus und Gasflaschen auf Temperatur, ob Kühlung notwendig ist bzw. Erfolg bringt oder die Temperaturgar ansteigt. Auch kann man feststellen, wie voll Tanks noch sind.

Körpertemperaturen von Menschen werden im Dunkeln sichtbar.

 

Der Vorteil dieser Wärmebildkamera ist, dass sie einen hohen Temperaturbereich abscannen kann, von kleinen Temperaturen wie die Körpertemperatur bis hin zu versteckten Brandherden von einigen hundert Grad. Wärmebildkameras sind bereits bei vielen Feuerwehren im Einsatz und gehören aufgrund der positiven Erfahrungen bereits zur Grundausstattung. Es ist es zwar eine teure, aber in jedem Fall eine sinnvolle und lohnenswerte Anschaffung für die Verbesserung des Bevölkerungsschutzes!

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