Was sollen die Fahrbahnmarkierungen auf den neu ausgebauten Radwegen?

…das wird sich so mancher Radfahrer oder Fußgänger denken, wenn er einer der neu ausgebauten Radwege von Pfaffenrod nach Poppenrod, von Jossa zum Schlingenhof oder vom Europahof bei Gersrod Richtung Hainzell sieht. Dazu haben die Gemeindeverwaltung auch schon einige Anfragen erreicht.

Ich möchte gerne zur Aufklärung über die Markierungsarbeiten beitragen: Aus Sicht der Gemeinde hätte man gerne auf die Fahrbahnmarkierung verzichtet. Allerdings wird die Maßnahme mit Gesamtkosten von etwa 350.000 Euro zu 95% (= rd. 333.000 Euro!) mit Landes- und Kreismitteln gefördert. Die Gemeinde hat damit nur einen Eigenanteil von etwa 17.000 Euro.

 

Damit die Fördermittel gezahlt werden, wird vom Land verlangt, dass die geltenden Richtlinien und DIN-Vorschriften für den Radwegebau ausgeführt und eingehalten werden. Dazu zählt auch die äußere Fahrbahnmarkierung an Radwegen. Nachdem nun die beauftragte Firma die Markierung ausgeführt hatte wurde festgestellt, dass diese an vielen Stellen ungerade bzw. wellig verlief, so dass die Leistung nicht abgenommen werden konnte. Wir als Gemeinde hätten es dabei belassen, wenn die Firma eine Preisminderung für die mangelhafte Ausführung zugesichert hätte. Aber nach den Förderstatuten ist dies leider nicht möglich gewesen, so dass fast die gesamte Markierung vom beauftragten Unternehmen auf eigene Kosten entfernt und anschließend wieder richtig angebracht wurde.

 

Der Gemeinde ist daher kein Schaden entstanden, es sind auch keine Steuermittel verschwendet worden, da der Schaden alleine die ausführende Firma tragen muss.

 

Aus meiner persönlichen Sicht war die ganze Markierungsaktion dennoch unnötig und auch nicht logisch, denn die Anschlusswege vor und nach den markierten Radwegen haben keine Markierung. Hätte die Gemeinde aber auf die Markierung verzichtet, wären Fördermittel ganz oder teilweise gestrichen worden. Daher blieb uns nichts anderes übrig, als die Markierung erneuern zu lassen.

 

Weiterer Ausbau im Bereich Blankenau – Hainzell – Kleinlüder geplant

 

Im nächsten Jahr soll auch der „Breitwiesenweg“ von Blankenau nach Hainzell und der Wirtschaftsweg vom Sportplatz Hainzell zum Sportplatz Kleinlüder asphaltiert werden, denn auch diese beiden Schotterwege sollen zum Radweg ausgebaut werden. Förderanträge sind bereits beantragt und in Aussicht gestellt worden. Auch hier wird mit einer hohen Gesamtförderung gerechnet, und zwar von 90 Prozent (80% Land, 10% Kreis)!

 

Ihr Bürgermeister

Peter Malolepszy

Gemeindeverwaltung Hosenfeld

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