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Katastrophenschutz

Vorsorgen für Krisen und Katastrophen – Information des BBK

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) informiert darüber, wie Sie sich auf Krisen und Katastrophen vorbereiten können. Nützliche Hinweise reichen von Notfallplänen über Vorratshaltung bis hin zu Verhaltensregeln in verschiedenen Notsituationen. Eine gute Vorbereitung kann helfen, Risiken zu minimieren und im Ernstfall Ruhe und Sicherheit zu bewahren.


Das aktuelle Informationsmaterial steht zum Download zur Verfügung. Außerdem liegen gedruckte Exemplare im Bürgerbüro für Sie bereit. Gerne können Sie sich eine Broschüre abholen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich frühzeitig zu informieren und Ihre Familie sowie Ihren Haushalt optimal vorzubereiten.


Weitere Informationen zum Katastrophenschutz stehen Ihnen unter der Homepage des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zur Verfügung.

Persönliche Notfallvorsorge



Gut vorbereitet. Sicher handeln.

Unwetter, Stromausfall, extreme Hitze oder andere außergewöhnliche Ereignisse können unseren Alltag unerwartet beeinträchtigen. Wer rechtzeitig vorsorgt, kann sich und seine Familie schützen und im Ernstfall ruhiger und überlegter handeln.

Die Gemeinde Hosenfeld informiert Sie über wichtige Maßnahmen der persönlichen Notfallvorsorge und gibt praktische Tipps, wie Sie sich auf unterschiedliche Situationen vorbereiten können.

Das Wichtigste auf einen Blick


Gut vorbereitet zu Hause

Eine gute Vorbereitung beginnt im eigenen Haushalt. Mit einem angemessenen Vorrat an Lebensmitteln und Trinkwasser sowie wichtigen Alltagsgegenständen können Sie mögliche Versorgungsengpässe besser überbrücken.

Überlegen Sie, welche Dinge Sie und Ihre Familie im Alltag benötigen und was bei einem längeren Stromausfall oder einer anderen Notlage fehlen könnte.

Das ist besonders wichtig:

  • Notvorrat: Halten Sie ausreichend Trinkwasser und haltbare Lebensmittel bereit.
  • Hausapotheke: Sorgen Sie für notwendige Medikamente, Verbandsmaterial und persönliche medizinische Hilfsmittel.
  • Notgepäck: Überlegen Sie, welche wichtigen Dinge Sie bei einer kurzfristigen Evakuierung mitnehmen müssten.
  • Dokumente: Bewahren Sie wichtige Unterlagen geschützt und möglichst griffbereit auf.
  • Licht und Information: Halten Sie Taschenlampen, passende Batterien und ein batteriebetriebenes oder kurbelbetriebenes Radio bereit.


Passen Sie Ihre Vorsorge an die Größe Ihres Haushalts, Ihre persönlichen Bedürfnisse und mögliche besondere Anforderungen an.

Eine Übersicht verschiedener Checklisten zum Abhaken und eine schrittweise Anleitung für den Aufbau verschiedener Vorräte finden Sie hier.

Eine Dokumentenmappe ist etwas sehr Individuelles. Es hängt von Ihren persönlichen Lebensumständen ab, welche Dokumente für Sie wichtig sind. Hier finden Sie einige Beispiele für Dokumenttypen, die in eine Dokumentenmappe gehören.

Warnungen und Informationen

Bei drohenden Gefahren ist es wichtig, Warnmeldungen rechtzeitig zu erhalten und deren Hinweise zu beachten. Nutzen Sie zuverlässige Informationsquellen und informieren Sie sich insbesondere bei Unwettern oder anderen außergewöhnlichen Ereignissen über die aktuelle Lage.

So können Sie sich informieren:

  • Warn-Apps: Die Warn-App NINA informiert über wichtige Gefahrenlagen und amtliche Warnmeldungen.
  • Cell Broadcast: Warnmeldungen können direkt auf geeignete Mobiltelefone in einem betroffenen Gebiet gesendet werden. Dafür ist keine zusätzliche App erforderlich.
  • Radio und offizielle Informationskanäle: Bei einem Stromausfall oder Ausfall des Internets kann ein batteriebetriebenes Radio besonders hilfreich sein.
  • Amtliche Mitteilungen: Beachten Sie die Informationen und Handlungsempfehlungen der zuständigen Behörden.

Prüfen Sie rechtzeitig, ob Ihr Mobiltelefon Warnmeldungen empfangen kann, und machen Sie sich mit den verfügbaren Warnmöglichkeiten vertraut.

Hier erfahren Sie: Wie erhalten Sie Warnungen? Was bedeuten die Signale von Sirenen? Was können Sie tun?

Gefahren erkennen und richtig handeln

Notlagen können unterschiedliche Ursachen haben. Je nach Situation sind andere Schutzmaßnahmen erforderlich. Informieren Sie sich vorab über mögliche Gefahren und beachten Sie im Ernstfall die Hinweise der zuständigen Behörden und Rettungsdienste.

Stromausfall

Ein Stromausfall kann nicht nur die Beleuchtung betreffen, sondern auch Heizung, Kommunikation und andere wichtige Geräte. Halten Sie Taschenlampen, Batterien, ein geeignetes Radio und wichtige Telefonnummern bereit.

Vermeiden Sie den Einsatz von Grills oder stromerzeugenden Geräten in geschlossenen Räumen. Es besteht Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid.

Hier finden Sie weitere Tipps, um sich auf einen Stromausfall vorzubereiten.


Unwetter, Starkregen und Hochwasser

Starke Regenfälle können Straßen, Keller und Gebäude innerhalb kurzer Zeit überfluten. Sichern Sie gefährdete Gegenstände, halten Sie sich von überfluteten Bereichen fern und betreten Sie keine überschwemmten Keller oder Unterführungen.

Befolgen Sie amtliche Warnungen und bringen Sie sich rechtzeitig in Sicherheit. Versuchen Sie nicht, überflutete Straßen zu durchqueren.

Hier erfahren Sie mehr über den Schutz vor Naturgefahren.


Hitze und extreme Temperaturen

Längere Hitzeperioden können insbesondere ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich vorbelastete Personen belasten. Trinken Sie ausreichend Wasser, vermeiden Sie größere körperliche Anstrengungen während der heißesten Tageszeit und halten Sie Wohnräume möglichst kühl.

Achten Sie auch auf Menschen in Ihrem Umfeld, die möglicherweise Unterstützung benötigen.

Sie finden eine Übersicht zum Vorsorgen und Handeln bei Hitze und Dürre.


Waldbrandgefahr und Trockenheit

Bei anhaltender Trockenheit steigt die Gefahr von Vegetations- und Waldbränden. Vermeiden Sie offenes Feuer in gefährdeten Bereichen, werfen Sie keine Zigarettenreste in die Natur und parken Sie Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras.

Wenn Sie einen Brand entdecken, bringen Sie sich in Sicherheit und verständigen Sie die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112.

Hier finden Sie den Flyer "Waldbrand - Schützen Sie Ihren Wald".

Gemeinsam vorsorgen

In einer Notlage ist gegenseitige Unterstützung besonders wertvoll. Eine gute Vorbereitung betrifft deshalb nicht nur den eigenen Haushalt, sondern auch das Miteinander in der Nachbarschaft.

Sprechen Sie mit Ihrer Familie darüber, wie Sie sich im Notfall erreichen können und wo Sie sich gegebenenfalls treffen. Überlegen Sie auch, wer in Ihrem Umfeld möglicherweise Hilfe benötigt.

Was jeder tun kann:

  • Vereinbaren Sie innerhalb der Familie wichtige Kontaktmöglichkeiten und Treffpunkte.
  • Halten Sie wichtige Telefonnummern auch schriftlich fest.
  • Unterstützen Sie ältere oder hilfsbedürftige Menschen, soweit es Ihnen möglich ist.
  • Informieren Sie sich über offizielle Hinweise und örtliche Anlaufstellen, sofern diese im Ereignisfall bekannt gegeben werden.

Eine aufmerksame Nachbarschaft und eine gute persönliche Vorbereitung können helfen, schwierige Situationen gemeinsam besser zu bewältigen.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zur persönlichen Notfallvorsorge, zu Warnmeldungen und zum richtigen Verhalten in Krisensituationen bietet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Auf der Internetseite des BBK finden Sie unter anderem Checklisten für den Notfall, Empfehlungen zum Anlegen eines Vorrats und Hinweise zum Verhalten bei unterschiedlichen Gefahrenlagen.

Weitere Informationen: www.bbk.bund.de

Gut vorbereitet. Gemeinsam sicherer.

Notfallvorsorge muss nicht kompliziert sein. Schon kleine Maßnahmen im Alltag können helfen, im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben. Informieren Sie sich, planen Sie voraus und achten Sie aufeinander.